Die Idee

Zwei Jahre sind seit unserer ersten Refugees Welcome Tour von Hamburg nach Paris vergangenen. Damit ist das Thema Flucht und Migration und vor allem auch das Thema Integration durch Mobilität nicht weniger aktuell. Daher haben wir uns entschlossen die diesjährige Tour erneut unter das Motto Refugees Welcome Tour zu stellen und möglichst viele Spenden für das Projekt Westwind Hamburg e.V. zu sammeln.

Hier die Beweggründe für unsere Tour…

Laut UN-Bericht erleben wir einen absolut traurigen Höhepunkt: Ende 2014 befanden sich weltweit 59,5 Millionen Menschen auf der Flucht, und diese Zahl dürfte seitdem nicht gerade gesunken sein!

Diese Menschen fliehen vor Krieg, Hunger, Armut, Ausbeutung oder sonstigen Gründen, die sie soweit treiben, ihre Heimat, ihr Hab und Gut, ihre Familien und Freunde zu verlassen. Sie tun dies aber mit Sicherheit nicht, weil sie es wollen, sondern weil sie es müssen! Nur haben diese Menschen nicht die Möglichkeit, sich und ihrer Familie ein Flugticket zu kaufen oder ins Auto zu steigen und hier in Europa einfach ein neues Leben zu beginnen. Sie müssen stattdessen eine menschenunwürdige und lebensgefährliche Odyssee ohne irgendeine Gewissheit auf Erfolg auf sich nehmen, weil es schlicht keinen anderen Weg nach Europa gibt.

Auf der anderen Seite genießen wir in Europa den Luxus, uns frei über die Grenzen hinweg zu bewegen, ohne daran gehindert und nach einer Berechtigung gefragt zu werden. Noch können wir einfach so mit dem Fahrrad quer durch Europa fahren. Dank dieses Privilegs unternehmen wir regelmässig Radtouren, natürlich aus Spass an der Freud´ – aber eben auch, weil wir es können. Meistens in Deutschland unterwegs, hat es uns aber auch schon bis nach Skagen in Dänemark oder wie 2016 nach Paris verschlagen.

In diesem Jahr wagen wir unss erstmals an die Alpen. Auf den Spuren der Römer folgen wir der ehemaligen Handelsstraße Via Claudia Augusta von Augsburg nach Venedig. Wieder werden wir dabei 4 Länder bereisen (Deutschland, Österreich, Schweiz und Italien), und uns ist einmal mehr bewusst geworden, wie bemerkenswert dies ist, wenn man sich die aktuelle weltpolitische Lage anschaut.

Vor diesem Hintergrund starten wir nun also unsere Radtour und möchten all diejenigen unterstützen, denen es eben verwehrt bleibt, sich so frei wie wir zu bewegen. Alle Spenden gehen zu 100% an das Projekt „Westwind Hamburg e.V.“. Das Projekt hat es sich zum Ziel gesetzt, Flüchtlingen und sonstigen Bedürftigen zu mehr Mobilität zu verhelfen. Hierfür repariert Westwind gemeinsam mit Selbsthilfewerkstätten und Flüchtlingen alte Fahrräder und stellt diese im Anschluss den Flüchtlingen zur Verfügung. Darüber hinaus stellt Westwind Praktikumsplätze zur berufsqualifikation zur Verfügung und leistet damit einen großen Beitrag zur Integration. Leider läuft die Finazinerung im Herbst diesn Jahres aus und es ist noch nicht klar, wie bzw. ob es weitergehen kann. Daher sind Spenden zum jetzigen Zeitpunkt umso wichtiger. Mehr Infos zum Projekt hier:

Westwind Hamburg e.V.

Wir würden uns freuen, wenn ihr diese Seite auf Facebook oder über sonstige Kanäle teilt, und noch mehr freuen wir uns natürlich über Spenden. Und natürlich freuen wir uns auch über Kommentare und sonstiges Feedback.

So long…

Hannes und Jonas

1 Kommentar

  1. Tolle Idee! Ich unterstütze euch gerne. Mir ist es ein Anliegen, dass Zeichen gesetzt werden gegen die stärker werdende Skepsis gegenüber Einwanderern. Viel Erfolg!

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