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Aktueller Spendenstand – Spende aus Hong Kong

+++ aktueller Spendenstand 47,50 Euro +++

So langsam kommen die ersten Spenden zusammen. Mittlerweile sind wir bei 47,50 Euro. Dafür vielen, vielen Dank an die Spender. Und diese kommen nicht nur aus Hamburg. Auch aus Hong Kong haben wir eine Spende erhalten. Wir werden versuchen, die kommenden Wochen noch ein wenig mehr in die PR-Offensive zu gehen und haben noch das ein oder andere geplant. Wir werden uns länger mit Carmen einer der Gründerinnen von Westwind unterhalten, die Strecke einw enig detaillierter vorstellen, die Fahrradausgabe bei Westwind begleiten und, und, und…

Also schaut immer mal wieder vorbei.

Und: Natürlich freuen wir uns auch weiterhin über Spenden…Betterplace.org

So long…

DANKE an die ersten Spender

Auf unserer Spendenseite bei betterplace.org sind die ersten Spenden eingegangen. Dafür ein ganz herzliches Dankeschön. Wir freuen uns sehr, dass die Tour so gut anläuft, über die positive Resonanz bei Facebook und auch hier. Das die ersten Spenden erneut so schnell eingehen würden, hatten wir nicht erwartet, aber entsprechend dankbar sind wir dafür. Auf das es so weitergeht…

Hier findet ihr nochmal den Link zu unserer Spendenseite bei Betterplace.org

Wir werden versuchen euch auch über die Vorbereitungen der Tour hier und bei Facebook auf dem Laufenden zu halten. Und auch Westwind werden wir euch in den Wochen bis zum Strt der eigentlichen Tour noch einnmal näher vorstellen. Seid gespannt und teilt, liked und spendet fleißig weiter.

Tausend Dank

Hannes und Jonas

Vielen Dank an alle Unterstützer

Es ist ein wenig ruhig geworden seit unserem letzten Beitrag. Das lag zum einen daran, dass wir natürlich auch unseren Jobs nachgegangen sind und auch unsere Familien uns wieder ein wenig mehr in Anspruch genommen haben und zum anderen daran, dass der bürokratische Aufwand, die Spenden die wir über Leetchi gesammelt haben, auch an Westwind ausgezahlt zu bekommen.

Auch wenn ein großer Anteil der Bürokratie den relativ scharfen und durch vermeintliche Terrorabwehr noch verschärften Bankregularien geschuldet ist, hat sich leider auch Leetchi bei der Bearbeitung nicht immer kooperativ gezeigt.

Seit heute haben wir aber zumindest die schriftliche Bestätigung, dass das Geld an Westwind überwiesen wurde, wo es dann hoffentlich in den nächsten ein bis zwei Tagen auch auf dem Konto eingeht. Darüber hinaus werde ich dann in den kommenden Tagen noch 42,42 Euro an Westwind überweisen. Dies ist der Betrag den Leetchi als Bearbeitungsgebühr verlange (4% der Spendensumme). Da wir aber ja zugesagt haben, dass die Spenden zu 100% ankommen, übernehmen wir selbstverständlich die Gebühren.

Wie bereits geschrieben haben wir somit insgesamt 2.078,40 Euro eingesammelt. Das war und ist der Hammer! Tausend Dank an alle Spender und sonstigen Unterstützer!

Wir werden uns dann zeitnah mit Carmen und Christian auf ein Kaltgetränk treffen, um gemeinsam anzustoßen und zu schauen, ob noch an anderer Stelle Unterstützung gewünscht wird.

Daneben sei darauf hingewiesen, dass Westwind natürlich weiterhin alte (oder auch neue) Fahrräder benötigt. Diese können nach wie vor jeden Samstag zwischen 16:00-19:00 auf an den Westwind Containern auf dem Parkplatz der Rindermarkthalle St. Pauli abgegeben werden. Wer keine Transportmöglichkeit hat, nimmt einfach per Mail Kontakt auf, vielleicht findet sich eine andere Lösung. Ausserdem ist Westwind derzeit auch häufiger mal an Schulen oder anderen Orten, um dort Fahrradspenden entgegenzunehmen. Also schaut einfach mal auf Facebook vorbei – vielleicht kommt Westwind bald auch bei euch in der Nähe vorbei und ihr könnt in eurem Keller oder Garage endlich wieder Platz und Ordnung schaffen. Auch auf die regelmäßige Ausfahrt sei an dieser Stelle noch einmal hingewiesen. Jeden zweiten Sonntag im Monat geht es auf einer festen Route und Polizeibegleitung durch die Hansestadt. Eine gute Gelegenheit mit Geflüchteten ins Gespräch zu kommen und zu begutachten, welche Wirkung die Arbeit von Westwind hat. Start ist immer 11:00 vor der Rindermarkthalle St. Pauli im Neuen Kamp

Und noch etwas: Westwind sucht derzeit ein neues Lager. So um die 200qm bis ca. 5Euro/qm Miete. Wer also seine Loftwohnung in der Schanze gerade nicht benötigt… Spaß beiseite, wer was hört oder zufällig gerade eine Lagerfläche vermieten möchte, wendet sich ganz schnell an Westwind. Finanzierung für das erste Jahr ist durch eine Stiftung gesichert und danach wird sich schon was ergeben.

Den Blog werden wir an dieser Stelle beenden. Wir lassen die Beiträge natürlich vorerst online – nur mit allzu vielen Beiträgen solltet ihr nicht mehr rechnen.

Es war uns eine wahre Freude…

…so long Hannes und Jonas

Zurück in Hamburg

Seit Sonntagmorgen sind wir nun zurück in Hamburg. Es war eine Tolle Tour, mit vielen Eindrücken und Bekanntschaften. Gleichzeitig hat uns die Tour auch unsere Grenzen aufgezeigt. Zum Ende hin schmerzten die Muskeln und vor allem der Hintern. Hätten wir nicht soviel Glück mit dem Wetter gehabt, wäre das Ankommen noch viel schwerer gewesen.

So schauen wir glücklich und stolz zurück!

Wir möchten uns an dieser Stelle nochmals für eure Unterstützung bedanken!!! Wir haben nicht damit gerechnet, dass wir soviele Menschen erreichen und dass dabei auch noch soviel Geld zusammenkommt.

Wir warten noch auf eine finale Bestätigung (wir müssen noch einige Zahlungseingänge mit Westwind abgleichen), der aktuelle und somit finale Sepdenbetrag beläuft sich auf:

2.078,40 Euro!!!

Wenn wir die gerade von Westwind angegebenen 15-20 Euro Materialeinsatz pro Fahrrad zugrunde legen, dann sind das Ersatzteile für ca. 100 Fahrräder. Wahnsinn!

Wir haben eben den Spendenpool bei Leetchi geschlossen und dort sind somit keine Spenden mehr möglich. Auch die zweite Spendenvariante mit den Postkarten ist aus offensichtlichem Grund geschlossen. Nichts destotrotz könnt ihr natürlich weiterhin an Westwind spenden und auch Sachspenden sind nach wie vor gefragt.

Sobald wir einen Termin für die offzielle Spendenübergabe haben, melden wir uns an dieser Stelle wieder. Wie bereits in unserem Bericht zur 7. Etappe geschrieben, sind wir derzeit noch nicht ganz schlüssig, was wir mit der Interentseite als auch mit der Facebookseite anstellen wollen. Sofern jemand einen Vorschlag hat, gerne per PM oder Mail.

So long

Hannes und Jonas

7. Etappe: Die letzten Kilometer

+++ aktueller Spendenstand 2.023,50 +++

Noch ein letztes Mal rauf auf das Rad. Wehmütig und froh zugleich machten wir uns auf den Weg Richtung Paris. Wehmütig, weil die Tage wie im Fluge vorbeizogen und wir uns nicht vorstellen können, das schon wieder alles vorbei ist und froh, weil der Hintern mittlerweile mächtig weh tut und wir uns einfach auch wieder auf zu Hause freuen. Noch einmal kleine knackige Anstiege und längere Abfahrten, durch schöne hügelige Landschaft mit Auenwäldern und durch teils etwas abbröckelnde, aber stets sehr charmante Orte. Überall wird freundlich gegrüßt und auch die Autofahrer mögen auf den ersten Blick einen rabiaten Fahrstil haben, halten sich beim Überholen aber meist sehr zurück. Dann sind die letzten Hügel genommen und die letzten 30-40km geht es entlang des Canal de l’0urcq. Fast bis ins Zentrum Paris.
Und hier: Kulturschock!
Natürlich kommen wir aus einer Großstadt, aber nach sieben Tagen auf dem Land müssen wir uns erstmal an die Menge Verkehr gewöhnen. Aber letztlich läuft es gut, vor allem wenn man sich an lokale Radler hängt und sich ihr Verhalten ein wenig zu eigen macht. Erstens sind rote Ampeln eher als Stoppschild zu verstehen
und zweitens im Zweifel immer in die Kreuzung einfahren. Daneben sind fast alle Einbahnstraßen für Radfahrer auch in Gegenrichtung freigegeben bzw. mit einer extra Fahrspur versehen.
In Paris angekommen kämpfen wir uns zum Arc de Triomphe und genießen in aller Ruhe eine Flasche Schampus, bevor wir uns auf die Suche nach unserer Unterkunft machen.

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Schnell geduscht und gerade rechtzeitig, um noch die letzten Plätze zu ergattern geht es danach in die Kneipe um gemeinsam mit sehr vielen Franzosen das EM-Eröffnungsspiel zu gucken. Eine sehr angenehme Atmosphäre. Anschließend noch durch die halbe Stadt zum Eiffelturm. Hier einfach sitzen, Bier trinken und den abwandernden Menschenmassen zuschauen. Ein paar Rumänen fangen an Fußball zu spielen und da lassen sich die Franzosen nicht lange bitten und spielen mit.

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Ein schöner Ausklang, bevor wir recht müde nach Hause fahren. Heute dann mit dem Zug zurück gen Hamburg über Basel und Sonntag dann wieder richtig zu Hause.
Es hat unglaublich viel Spaß gemacht und wir nehmen viele Eindrücke mit nach Hause. Wir möchten uns an dieser Stelle noch einmal bei euch allen für die Unterstützung bedanken. Es ist unglaublich, dass wir gemeinsam über 2.000 € zusammenbekommen haben. Wir wissen, Westwind kann sie gut gebrauchen. Wir werden an dieser Stelle sicher eine kleine Pause einlegen, euch dann aber natürlich über die Übergabe der Spenden an Westwind informieren. Was wir dann im Anschluss mit der Facebook- und Internetseite machen, wissen wir noch nicht so recht. Auch wo wir nächstes Jahr hinwollen und ob wir wieder Spenden sammeln, steht noch in den Sternen. Falls jemand ne Idee hat, gerne per Mail oder Kommentar.
So long Hannes und Jonas

6. Etappe: Platten der dritte

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+++aktueller Spendenstand 1.997,50 +++

135km, 26,5km/h, 5h5min
Los ging es wieder um 09:00 bei diesigem Wetter, das aber gegen Mittag aufklärte. Die erste Hälfte der Strecke, die wider Erwarten bzw. unserem Wunschdenken doch noch ein paar ordentliche Hügel vorzuweisen hatte, war deshalb und wegen andauernden Poschmerzes und allmählichen Verschleißerscheinungen ganz schön anstrengend. Zudem kam der zweite und dritte Schlauch bei Hannes zum Einsatz, aber Jonas fand nach den zwei weiteren Platten nach sorgfältiger Suche und chirurgischen Fingerspitzengefühl die eingefahrenen Steine im Mantel.

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So ging es auf die zweite Hälfte von heute, die glücklicherweise deutlich flacher und bergab ging. Nervig war nur das ewige am Kanal fahren, immer nur geradeaus und ohne Abwechslung. Aber man merkt deutlich, dass man in Frankreich angekommen ist. Die Städte und Dörfer nicht ausgestorben wie in Belgien, sondern belebt, mit Gärtchen vor den Häusern und die Menschen lächeln und sind hilfsbereit. Die Freude auf Paris steigt, aber auch Wehmut schwingt mit bei dem Gedanken, dass morgen schon wieder alles vorbei ist. Planungen für das nächste Jahr spuken schon im Kopf rum. Vorschläge oder Wünsche????
Bis morgen und Vice la France

5. Etappe: Belgische Hügellandschaft

+++ aktueller Spendenstand 1.987.40 +++

135km, 24,2km/h, 5h34 min

Der Tag startete nicht gut, musste Hannes erneut einen Platten flicken. Danach ging es bergauf, bergab durch Belgien mit teils kräftigen Steigungen. Vielleicht verstärkte das diesige Wetter unser Gefühl, aber so richtig schön war die Durchfahrt nicht. Eigentlich reihte sich ein Ort an den nächsten und wir hatten selten das Gefühl je so richtig raus zu kommen. Hinzu kam sicherlich der schlechte Fahrbahnbelag, sich abwechselnd Betonplatten, Kopfsteinpflaster, Schotter und Asphalt, den man eigentlich gar nicht so nennen kann. Zwischendurch folgten uns ein paar Jungs mit Ihren Mountainbike durchs Dorf, waren dann aber so schnell wieder verschwunden, dass man leider kein Foto mehr machen konnte. Ansonsten wirken die Orte mal abgesehen vom durchaus vorhandenen Verkehr irgendwie ausgestorben. Die ein oder andere Baustelle zwang uns dann ab und an ein wenig von unserer Route abzuweichen, Höhepunkt sicherlich die nicht mehr vorhandene Eisenbahnbrücke. Ganz zum Schluss versöhnten wir uns dann doch mit den belgischen Straßen als wir ab ca. 5km vor der Grenze mit einem blitzsauberen  breit asphaltiertem Radweg beglückt wurden.

In Frankreich dann auch auf den letzten Kilometern gute Straße und merklich weniger Verkehr. Unterkunft auf nem Bauerhof etwas außerhalb von Maubeuge.

 

4. Etappe: Bergfest oder das letzte Rollen

+++ aktueller Spendenstand 1.950,00 +++

136km, 27,4km/h, 4h58min

Morgens kurz vor neun und wieder bei schönen blauen Himmel saßen wir im Sattel und hatten schnell bei Venlo die niederländische Grenze erreicht. Und kaum halb durchfahren, gabs Grund zum Anstoßen, denn die Hälfte der Strecke nach Paris war geschafft. Kurze Zeit später querten wir die Maas und folgten ihr ein Stück. Unterwegs überholten wir einen Rennradfahrer, der sich aber munter wieder ran arbeitete. Und so hatten wir für etwa 10km Begleitung.

Zu dritt im ständigen Wechsel hielten wir das Tempo hoch, ehe wir Richtung Westen und somit Belgien abbogen. Grenzquerung abermals über die grüne Grenze.

Quasi im selben Moment wurde der Strassenbelag schlechter. War man aus Holland nahezu ausnahmslos top Asphalt gewöhnt, folgten nun Straßen aus Betonplatten, ständiges Hoppeln inbegriffen. Nach einem vermeintlichen Platten und der Suche nach einer Pumpe, traf Jonas genau den Richtigen mit Druckluftpumpe und Druckmesser. So waren die letzten Kilometer schnell geschafft und wir erreichten Diest. Und was ist jetzt???? Die Beine schmerzen ein wenig, der Po ist plattgesessen und doch das erste Mal Gewitter mit kräftigem Regen

3. Etappe: Die Beine werden schwerer und der Hintern erst

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Es wird berg….. ähhhhhh hügeliger



+++ aktueller Spendenstand 1.868,50 +++

+++ heute keine Fotos im Blog, kein Netz +++

2. Etappe
136,3 km, 27,4km/h, 4h 55 min.
Die zweite Etappe ist geschafft!
Gegen 8:30 saßen wir im Sattel, aber vorher musste Jonas noch die erste Reifenpanne beheben, die er sich wohl gestern eingefahren hatte. Nach abermaligen Überprüfen des Reifendrucks bei der Freiwilligen Feuerwehr Bassum, die sehr neugierig und hilfsbereit waren, kamen wir ins Rollen. Und schon nach weniger als 2,5 Stunden bei einem Schnitt von 29 km/h wären die ersten 70km abgespult. Nur leider gab es da noch die zweiten 70 km.
Und die hatten es in sich. Viele vermeintlich kleine und kurze Steigungen, die sich doch kräfteraubender erwiesen als erwartet. Nach einer kleinen Eispause in Osnabrück und einem kleinen Plausch mit einem interessierten älteren Herren ging es dann auf die letzten 30 km.

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Und nach einer letzten kleinen Pause in Ladbergen, wo wir im Rahmen des Stadtfestes das HISTORISCHE!! 🙂 10. Ladberger Entenrennen bestaunen durften.
Jetzt ist noch genug Zeit zum Erholen und Kraft tanken für morgen.
So long
Jonas und Hannes

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