Autor: Buffplatzmafia (Seite 2 von 5)

Jonas Freund und Begleiter

Und hier dann auch ein paar Infos zu Jonas Rad. Das Cannondale Ultimate Touring 2017 soll Jonas bis an die Adria bringen. Erstmalig fährt er mit Dropbars, da Jonas bei den vergangenen Touren stets mit Taubheit der Finger der rechten Hand zu kämpfen hatte. Hoffen wir, dass der neue Lenker Abhilfe schafft. Hier die tschnischen Daten:

Hersteller: Cannondale Bikes

Modelljahr: 2017

Material:  Optimized 6061 Aluminium

Gewicht (in Kg ca): 12,80 Kg

Rahmen: Touring, 1 1/8″, SAVE, BSA

Rahmen Farbe: GRY – charcoal gray/primer/blue collar, matte

Steuersatz: Tange Si 1 1/8″

Gabel: Touring, Aluminium, 1-1/8″, Schutzblech und Lowrider Aufnahme

Vorbau: Cannondale C3, 6061 Aluminium, 31.8 mm, 12°

Lenker: Cannondale C3 Touring Dropbar, 76 mm Reach, 126 mm Drop, 12° flare

Sattel: Fabric Scoop Elite

Sattelstütze: Cannondale C3, 6061 Aluminium, Rh48-51: 27.2×300 mm / Rh54-61 27.2×350 mm

Kurbel: Shimano Ultegra 6800, 50/34

Innenlager: Shimano Hollowtech

Umwerfer: Shimano Ultegra 6800

Schaltwerk: Shimano Ultegra 6800

Schalthebel: Shimano RS685

Kassette: Shimano Ultegra 6800, 11-fach, 11-32

Bremsen: Shimano RS785, 160/160 mm, mit Metallbelägen mit Finne

Pedale: Wellgo Platform

Felgen: Maddux DC3.0, geschweißt Hohlkammerfelge mit 32 Loch

Naben: DT Swiss 350

Reifen: Schwalbe MARATHON PLUS SmartGuard 700x40C

Rahmengröße: 56cm

Erst spenden – dann Tatort

+++ aktueller Sepndenstand 239,50 +++

Aktuell sind wir bei 239,50 Euro Spenden. Das ist schon mal super und nicht selbstverständlich. Im Schnitt entstehen pro Fahrrad etwa 30-40 Euro an Materialkosten für die Instandsetzung/ Reparatur. Somit haben wir schonmal mindestens 6 Räder zusammen. Dafür Danke.

Schaffen wir es auch die 300,00 Marke zu knacken? Und das noch vor Beginn der Tour? Am besten jetzt gleich einen Betrag deiner Wahl spenden. Geht ganz schnell und soooo spannend ist der Tatort nun auch nicht. Hier gehts zur Betterplace.org

Das wäre der Hammer … jeder, wirklich JEDER Euro zählt.

DANKE!

Großes Kino…

die Refugees Welcome Tour 2018 kommt auf die große Leinwand! Dank der Unterstützung von Outdoorcine, dem Veranstalter des St. Pauli Sommerkinos und des Schanzenkinos bekommen wir ab dem 01.06. täglich fünfmal eine zehnsekündige Werbeeinblendung vor den Filmen. So erfhren dann hoffentlich ganz viele Menschen von unserer Tour und lassen eine Spende bei betterplace.org.

Dafür ein ganz dickes Danke an Outdoorcine. Also schaut mal beim Kino vorbei und bewundert unser Standbild. Danach dann Popcorn und großes Kino!

Hannes Freund und Begleiter

Heute wollen wir euch kurz Hannes treuen Freund und Begleiter vorstellen, der ihn sicher über die Alpen bringen soll. Hannes fährt ein Bergamont Sweep 8.0. Hier mal die Spezifikationen für die Technikfreunde unter euch:

Rahmen: 700c Sweep Alloy, AL-6061 Ultra Lite Rohrsatz, konifiziert, T4/T6 wärmebehandelt, 3D-Dropout, interne Kabelführung, Schutzblechaufnahme, integrierter Steuersatz, Tapered Steuerrohr

Gabel: Sweep Alloy, Tapered, Schnellspanner, Schutzblechaufnahme

Steuersatz: BGM A-Headset, semi-integriert, tapered

Schaltwerk: Shimano Tiagra, RD-4700, long cage

Umwerfer: Shimano Tiagra, FD-4700

Schalthebel: Shimano SL-4700, 2×10-fach, Rapidfire Plus Schalthebel

Bremshebel: Shimano BL-MT500, hydraulische Scheibenbremse

Bremsen: Shimano BR-MT500, hydraulische Scheibenbremse, SM-RT10 Rotor: 160/160 mm

Kurbelsatz: Shimano Tiagra, FC-4700, 50/34t

Innenlager: Shimano Hollowtech II, BSA

Lenker: BGM ProRace, Riser Lenker, 9°

Vorbau: BGM Road, -/+ 6°

Sattelstütze: BGM Road, 12mm setback

Sattel: BGM Urban

Vorderradnabe: BGM Road, Center Lock, Disc, Schnellspanner

Hinterradnabe: BGM Road, Center Lock, Disc, Schnellspanner

Kette: KMC X10

Kassette: Shimano CS-HG500, 11-34t

Speichen: Edelstahl, schwarz

Felgen: BGM Road, 28h, Disc

Bereifung: Schwalbe Lugano, Kevlarguard, 32-622

Schläuche: Schwalbe SV17A Light 28/47-622

Gewicht in Kg (ca.): 10,9

Rahmengröße: 52cm

Griffe: BGM Comfort Ergo

Ein wenig Geschichte…auf den Spuren der Römer

Der heutige Fernradweg Via Claudia Augusta folgt in weiten Teilen der historischen Römerstraße gleichen Namens. Bereits im Jahr 15v. Chr. begann Nero Claudius Drusus während eines Feldzugs in den Alpen vorhandene Verbindungswege der Kelten und Etrusker vor allem für den Truppennachschub auszubauen und schuf so die erste richtige Straße über die Alpen.

Etwa 60 Jahre später vollendete dann der Sohn des Drusus, Kaiser Claudius dieses Werk. Nun nicht nur aus rein militärischen, sondern auch aus wirtschaftlichen Erwägungen. So wurde der Warenaustausch zwischen dem römischen Kerngebiet und den Provinzen in Germanien erheblich erleichtert.

Wie entlang der römischen Staatsstraßen üblich wurden auch entlang der Via an vielen Orten Raststationen angelegt, die in erster Linie dem Pferdewechsel dienten. Gleichzeitig wurden an den Stationen aber auch Soldaten stationiert, die die Sicherheit der Reisenden sicherstellen sollten. Im Laufe der Zeit entwickelten sich diese Stationen weiter zu Siedlungen und Städten.

Die wichtigsten Zeugnisse über den Verlauf der Via Claudia sind zwei Meilensteine. Der erste gefunden bei Rabland (Südtirol), der zweite gefunden bei Cesiomaggiore (bei Feltre). Auf beiden Steinen sind der Name der Straße, die Länge, der Auftraggeber sowie der Verlauf der Strecke angegeben. Allerdings führt genau dies zu einem Streit unter Historikern. Zwar benennen beide Meilensteine als Ziel das damals bedeutende Zentrum Augusta Vindelicorum, das heutige Augsburg, aber als Ausgangspunkt werden unterschiedliche Orte angegeben. Der Meilenstein aus Rabland gibt als Ausgangspunkt die Umgebung von Stiglia in der Nähe des Po an, der Stein von Cesiomaggiore die Hafenstadt Altino in der Nähe von Venedig. Welches nun der richtige Ausgangspunkt ist, ist weiterhin umstritten.

Der übrige Verlauf zwischen Trient und Augsburg/ Donauwörth ist weitestgehend unumstritten. Ab Trient folgte die Via Claudia wohl der Etsch bis zur Quelle am Rechenpass und weiter über den Fernpass in Richtung des heutigen Füssens.

Interessant ist auch die Bauweise. Diese war von Region zu Region unterschiedlich. Nutze man doch Vorzugsweise die am Wegesrand befindlichen Materialien. Trotzdem war die Straße wohl weitestgehend genormt. So war die Fahrbahndecke stets gewölbt, um den Abfluss des Regenwassers zu begünstigen und auf einer Breite von ca. 3m beidseitig frei von Bewuchs und Bebauung. Auch wurden mit großem Aufwand Spurrillen für die Kutschen in den Weg gefräst, um ein Wegrutschen oder kippen der Wagen zu verhindern.

Noch heute kann man an vielen Stellen den historischen Verlauf erkennen. Wir sind gespannt und freuen uns drauf. Wer mehr über die historische Via Claudia Augusta erfahren möchte, findet Infos bei unseren Quellen.

Quellen:

http://www.viaclaudia.org/de/geschichte.html

https://de.wikipedia.org/wiki/Via_Claudia_Augusta

http://www.alpic.net/via-claudia-augusta

http://geschichte-wissen.de/blog/via-claudia-augusta/

Westwind kenne ich nur vom Radfahren…Interview mit Carmen (Westwind)

Heute haben wir uns mit Carmen (eine der Gründerinnen von Westwind e.V.) getroffen und ein wenig über den Verein geplaudert. Aber lest selbst:

Fotos: Westwind e.V.

(RWT) Hallo Carmen, stell dich kurz vor:

Carmen Wilckens, 55 Jahre alt, Wirtschaftsfachwirtin und Grüne Bezirksabgeordnete in HH-Nord, Alltagsradlerin mit Vorsatz und Überzeugung!

(RWT) Wie seid ihr auf die Idee gekommen Westwind zu gründen?

(Carmen) Im Sommer 2015 kamen beständig mehr Geflüchtete in die Stadt. Durch meine politische Arbeit wusste ich, dass zur damaligen Zeit ca. 20.000 Menschen auf der Flucht in Hamburg waren und kannte das täglich größer werdende Problem, die die Unterbringung der Menschen darstellte. Ich habe Gelegenheit gehabt, die ZEA Sportallee (damals eine von zwei Erstunterkünften in der Stadt!) kennenzulernen und mit dem Leiter zu sprechen. Ich war damals zutiefst betroffen, dass die 500 Bewohner in einem kargen Gewerbegebiet „abgestellt“ waren und keine Möglichkeiten zur gesellschaftlichen Teilhabe hatten, keine Möglichkeit der Mobilität, keine Möglichkeit überhaupt ihre neue Heimat – die Stadt, die Menschen – zu sehen und kennenzulernen, jemanden zu besuchen oder einfach mal rauszukommen. Der Leiter der ZEA erzählte, dass die Bewohner nur dann Fahrscheine für den HVV bekämen, wenn sie Behördentermine hätten. Wollten sie sonst irgendwohin, würden sie sich oft automatisch strafbar machen, da sie kaum Geld für Fahrscheine hätten und dann schwarzfahren würden. Damals entstand die Idee, den Geflüchteten Fahrräder zur Verfügung zu stellen, um sie mobil zu machen. Christian arbeitet in einem Fahrradladen in Schenefeld und hatte bereits einmal gebrauchte Räder aufgearbeitet und an Geflüchtete weitergegeben. Wir hatten also beide die gleiche Idee … und so nahm das Projekt Fahrt auf. Wir machten bei Facebook eine Gruppe und Christian nannte sie „Westwind – Fahrräder für Flüchtlinge“. Der Westwind ist die in Hamburg vorherrschende Windrichtung – als Radrennfahrer kannte er das gut und fand den Namen symptomatisch sowohl für Hamburg, wie auch fürs Rad fahren.

(RWT) Welche Ziele verfolgt ihr mit Westwind …

(Carmen) Die Kerntätigkeit unseres Vereins ist und bleibt die Instandsetzung und Bereitstellung gespendeter Fahrräder für Bedürftige in Hamburg, um sie mobil zu machen. Wir haben vielen Geflüchteten die Möglichkeit geben, umweltfreundlich mobil zu sein und haben Ihnen damit die Integration in Hamburg erleichtert. Gerne geben wir auch Fahrradkurse für Frauen, weil uns immer wieder aufgefallen ist, dass viele arabische Frauen nicht oder nur unsicher Rad fahren können. Auch unsere gemeinsamen Fahrradtouren wollen wir weiter stattfinden lassen.

Größte Herzensangelegenheit ist es uns jedoch, Schüler*innen im Praktikum zu betreuen. Damit leisten wir aktive Integrationsarbeit, geben Hilfe zur Berufsorientierung und fördern die Sprachkompetenz der Geflüchteten. Diesen Bereich möchten wir weiter ausbauen.

(RWT) ….. und wie seid ihr derzeit aufgestellt?

(Carmen) „Wir“, das sind inzwischen rund zwanzig Ehrenamtliche aus dem Quartier und ganz Hamburg, Alteingesessene und neue Hamburger, Menschen mit und ohne Migrationshintergrund – Westwind ist bunt und vielfältig, wie auch unsere Zielgruppe. Wir werden derzeit noch aus dem Integrationsfonds der Hamburgischen Bürgerschaft gefördert. Ende des Jahres läuft die Förderung aus. Wir arbeiten momentan daran, Geldgeber zu finden, um unsere Arbeit fortführen zu können.

(RWT) Was bedeutet für dich Mobilität und was hat das mit Integration zu tun?

(Carmen) Fahrrad fahren bringt Spaß, ist billig und umweltfreundlich. Mit dem Rad kommt man bequem und günstig zu vielen Orten in der Stadt. Zudem ist Mobilität ist ein wichtiger Beitrag zu Integration und gesellschaftlicher Teilhabe und macht die Stadt für geflüchtete Menschen im ursprünglichen Sinn des Wortes erfahrbar. Mit dem Fahrrad unterwegs zu sein, bietet Chancen zum Kennenlernen unserer Stadt – ihrer vielfältigen Stadtteile, ihrer Landschaft, ihrer Topographie, ihrer Wege und vor allem ihrer Menschen.

(RWT) Wieviele Fahrräder habt ihr im Laufe der Zeit ausgeteilt?

(Carmen) Wir haben ca. 1000 Menschen auf’s Rad gebracht

(RWT) Wie lang ist die Warteliste und hat sich die Zahl der Wartenden im Laufe der Zeit deutlich verändert? Wer bekommt überhaupt von euch ein Fahrrad?

(Carmen) Derzeit sind ca. 80 – 100 Wartende auf der Liste. Am Anfang mussten wir noch selber zusehen, wo wir die Räder loswerden. Erstens kannten uns noch wenige und zweitens waren die vordringlichsten Aufgaben, die Unterbringung der Menschen und die Bewältigung der Asylformalitäten. Im Herbst/Winter 2015 haben wir rund 100 Räder in die EA Dratelnstraße gebracht. Das war die erste nachhaltige Kooperation – dickes Danke an Ovid Heekt!!

Doch im Frühjahr 2016 kamen immer mehr Bestellungen von Unterkünften und dann langsam auch immer mehr von Geflüchteten selbst. Zeitweilig standen damals auf der Warteliste über 200 Personen und die Wartezeit betrug mehrere Monate.

(RWT) Wie finanziert ihr eure Arbeit?

(Carmen) Wir bekommen immer mal wieder Geldspenden, von Menschen, die unsere Arbeit gut finden und das unterstützen wollen. Außerdem werben wir Fördergelder ein. Es gibt verschiedene Fördertöpfe der Stadt Hamburg und von den Bezirken, sowie Stiftungen & Vereine, bei denen gemeinnützige Vereine Geldzuwendungen beantragen können. So decken wir immer wieder den Bedarf für den Einkauf von Fahrradteilen. Für die wochentägliche Betreuung von Schüler*innen im Rahmen von Praktika brauchen wir allerdings die finanzielle Unterstützung aus größeren Förderprogrammen, da wir dann hauptamtliche Mitarbeiter brauchen.

(RWT) Wofür braucht ihr Geldspenden?

(Carmen) Vieles ersetzen wir aus dem Fundus der Gebrauchträder. Aber manche Fahrradteile muss man neu kaufen. Das sind alle Verschleißteile: Reifen, Schläuche, Kette, Ritzel, Bremsklötze, Bremszüge, Schaltzüge und Felgen.

(RWT) Benötigt ihr/ nehmt ihr auch Sachspenden an? Wenn ja, was und wo kann man die Sachen loswerden?

(Carmen) Spendenräder und Fahrradteile können an jedem Sonnabend zwischen 16:00 und 19:00 an unserem Werkstattcontainer an der Rindermarkthalle in St. Pauli, Neuer Kamp 31 abgegeben werden. Besonders gerne nehmen wir auch Fahrradschlösser und Kindersitze!

Fotos Westwind e.V.

(RWT) Kann man euch auch in sonstiger Form unterstützen? Wenn ja, wie kann man sich einbringen und in welchen Bereichen benötigt ihr am dringendsten Unterstützung?

(Carmen) Wir brauchen gerne noch ein paar Leute, die bei uns mit anpacken. Sei es jemand, der Ahnung von Fahrradmechanik hat (Nabenwartung, Tretlagerausbau, etc.) oder sich einbringt um beim Transfer von Rädern von Spendenabgabe zur Werkstatt und zurück zur Ausgabe zu helfen; Fahrradtouren und Radfahrkurse wollen organisiert werden und Fundraising ist ein auch großes Thema.

(RWT) Kann man bei euch auch ein Praktikum machen? Oder Bundesfreiwilligendienst?

(Carmen) Ja, wir bieten Praktikumsplätze an. Sowohl für Schüler der 9. + 10. allgemeinbildenden Klassen an, sowie für die Ausbildungsvorbereitung für Migrantinnen und Migranten (AVM Dual). Das ist ein dualisierter, ganztägiger Bildungsgang für neuzugewanderte Jugendliche in Hamburg zwischen 17 und 19 Jahren. Dualisiert bedeutet, dass die Jugendlichen die Chance erhalten, sich in Schule und Betrieb auf ihr späteres Berufsleben vorzubereiten. Neben dem Kennenlernen von Berufen mit dem Ziel einer Berufswahlentscheidung, geht es auch um den Erwerb der deutschen Sprache im betrieblichen Kontext.

(Carmen) Seit April 2018 sind wir zugelassen als Einsatzstelle im Bundesfreiwilligendienst. Voraussichtlich im Sommer wird unser erster BUFDI bei uns anfangen. Wir freuen uns sehr!

(RWT) Wie geht es weiter? Was sind eure Ziele?

(Carmen) Wir wollen weiterhin möglichst viele Menschen auf’s Rad bringen! Das heißt Menschen, die sich kein Rad leisten können, mit einem Rad versorgen und Menschen, die noch nicht gut Rad fahren können, helfen es zu lernen. Und auf jeden Fall wollen wir auch weiterhin Praktikanten die Möglichkeit geben, den Beruf des Zweiradmechatronikers, Fachbereich Fahrrad kennenzulernen und bei uns in die Berufswelt reinzuschnuppern.

(RWT) Und zum Schluss vielleicht noch drei Sätze zur Refugees Welcome Tour?

(Carmen) Was die Brüder Hannes und Jonas Pieper da auf die Beine stellen, ist echt der Hammer! Wir fühlen uns total geehrt, dass wir die Begünstigten dieser tollen Charity-Fahrradtour sein dürfen. Wir sind schon richtig aufgeregt und werden jede Etappe mit gedrückten Daumen verfolgen und wünschen unfallfreie Fahrt, gutes Wetter, viel Rückenwind & wenig Regen. Kette rechts!

Liebe Carmen vielen Dank für das ausführliche Gespräch und weiterhin viel Erfolg mit Westwind e.V.

Die neuen Flyer sind da!

Heute, pünktlich zur Critical Mass, dem Lauf gegen Rechts und der Velo Hamburg sind unsere neuen Flyer eingetroffen.

Ein ganz FETTES DANKE geht an Sabina für den grafischen Support. Wir finden, die sind richtig schick geworden.

Wer davon ein paar zum Verteilen oder Auslegen haben möchte, kann sich gerne bei uns melden.

Aktueller Spendenstand – Spende aus Hong Kong

+++ aktueller Spendenstand 47,50 Euro +++

So langsam kommen die ersten Spenden zusammen. Mittlerweile sind wir bei 47,50 Euro. Dafür vielen, vielen Dank an die Spender. Und diese kommen nicht nur aus Hamburg. Auch aus Hong Kong haben wir eine Spende erhalten. Wir werden versuchen, die kommenden Wochen noch ein wenig mehr in die PR-Offensive zu gehen und haben noch das ein oder andere geplant. Wir werden uns länger mit Carmen einer der Gründerinnen von Westwind unterhalten, die Strecke einw enig detaillierter vorstellen, die Fahrradausgabe bei Westwind begleiten und, und, und…

Also schaut immer mal wieder vorbei.

Und: Natürlich freuen wir uns auch weiterhin über Spenden…Betterplace.org

So long…

DANKE an die ersten Spender

Auf unserer Spendenseite bei betterplace.org sind die ersten Spenden eingegangen. Dafür ein ganz herzliches Dankeschön. Wir freuen uns sehr, dass die Tour so gut anläuft, über die positive Resonanz bei Facebook und auch hier. Das die ersten Spenden erneut so schnell eingehen würden, hatten wir nicht erwartet, aber entsprechend dankbar sind wir dafür. Auf das es so weitergeht…

Hier findet ihr nochmal den Link zu unserer Spendenseite bei Betterplace.org

Wir werden versuchen euch auch über die Vorbereitungen der Tour hier und bei Facebook auf dem Laufenden zu halten. Und auch Westwind werden wir euch in den Wochen bis zum Strt der eigentlichen Tour noch einnmal näher vorstellen. Seid gespannt und teilt, liked und spendet fleißig weiter.

Tausend Dank

Hannes und Jonas

Vielen Dank an alle Unterstützer

Es ist ein wenig ruhig geworden seit unserem letzten Beitrag. Das lag zum einen daran, dass wir natürlich auch unseren Jobs nachgegangen sind und auch unsere Familien uns wieder ein wenig mehr in Anspruch genommen haben und zum anderen daran, dass der bürokratische Aufwand, die Spenden die wir über Leetchi gesammelt haben, auch an Westwind ausgezahlt zu bekommen.

Auch wenn ein großer Anteil der Bürokratie den relativ scharfen und durch vermeintliche Terrorabwehr noch verschärften Bankregularien geschuldet ist, hat sich leider auch Leetchi bei der Bearbeitung nicht immer kooperativ gezeigt.

Seit heute haben wir aber zumindest die schriftliche Bestätigung, dass das Geld an Westwind überwiesen wurde, wo es dann hoffentlich in den nächsten ein bis zwei Tagen auch auf dem Konto eingeht. Darüber hinaus werde ich dann in den kommenden Tagen noch 42,42 Euro an Westwind überweisen. Dies ist der Betrag den Leetchi als Bearbeitungsgebühr verlange (4% der Spendensumme). Da wir aber ja zugesagt haben, dass die Spenden zu 100% ankommen, übernehmen wir selbstverständlich die Gebühren.

Wie bereits geschrieben haben wir somit insgesamt 2.078,40 Euro eingesammelt. Das war und ist der Hammer! Tausend Dank an alle Spender und sonstigen Unterstützer!

Wir werden uns dann zeitnah mit Carmen und Christian auf ein Kaltgetränk treffen, um gemeinsam anzustoßen und zu schauen, ob noch an anderer Stelle Unterstützung gewünscht wird.

Daneben sei darauf hingewiesen, dass Westwind natürlich weiterhin alte (oder auch neue) Fahrräder benötigt. Diese können nach wie vor jeden Samstag zwischen 16:00-19:00 auf an den Westwind Containern auf dem Parkplatz der Rindermarkthalle St. Pauli abgegeben werden. Wer keine Transportmöglichkeit hat, nimmt einfach per Mail Kontakt auf, vielleicht findet sich eine andere Lösung. Ausserdem ist Westwind derzeit auch häufiger mal an Schulen oder anderen Orten, um dort Fahrradspenden entgegenzunehmen. Also schaut einfach mal auf Facebook vorbei – vielleicht kommt Westwind bald auch bei euch in der Nähe vorbei und ihr könnt in eurem Keller oder Garage endlich wieder Platz und Ordnung schaffen. Auch auf die regelmäßige Ausfahrt sei an dieser Stelle noch einmal hingewiesen. Jeden zweiten Sonntag im Monat geht es auf einer festen Route und Polizeibegleitung durch die Hansestadt. Eine gute Gelegenheit mit Geflüchteten ins Gespräch zu kommen und zu begutachten, welche Wirkung die Arbeit von Westwind hat. Start ist immer 11:00 vor der Rindermarkthalle St. Pauli im Neuen Kamp

Und noch etwas: Westwind sucht derzeit ein neues Lager. So um die 200qm bis ca. 5Euro/qm Miete. Wer also seine Loftwohnung in der Schanze gerade nicht benötigt… Spaß beiseite, wer was hört oder zufällig gerade eine Lagerfläche vermieten möchte, wendet sich ganz schnell an Westwind. Finanzierung für das erste Jahr ist durch eine Stiftung gesichert und danach wird sich schon was ergeben.

Den Blog werden wir an dieser Stelle beenden. Wir lassen die Beiträge natürlich vorerst online – nur mit allzu vielen Beiträgen solltet ihr nicht mehr rechnen.

Es war uns eine wahre Freude…

…so long Hannes und Jonas

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